+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 22.9.2021) +++
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ASP: Landkreis setzt Belohnung nach Diebstählen am Schutzzaun aus

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Kathrin Führes
am
Samstag, 14.08.2021 - 06:48
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Der Elektrozaun soll vor einer weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest schützen. Dies gelingt jedoch nur, wenn er auch Strom führt.

Im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) hat es in der Vergangenheit zahlreiche Diebstähle von elektronischen Weidezaungeräten gegeben. „Diese Schäden an den Schutzzäunen lassen sich auf mehrere Tausend Euro beziffern“, so Landrat Harald Altekrüger. Auch sei der Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest nicht mehr geboten, wenn die Zäune keinen Strom führen würden. Der Landkreis zahlt daher nun für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 500 Euro. Hinweise werden unter der Telefonnummer 03562-98618301 entgegengenommen.

Mecklenburg-Vorpommern baut Schutzzaun

An der Grenze zu Brandenburg, nahe des Nadrensee, will Mecklenburg-Vorpommern nun einen zweiten Schutzzaun bauen. Dies gab das Landwirtschaftsministerium bekannt. Die neue Trasse soll auf einer Länge von ca. 2,5 Kilometer entlang der K84 verlaufen und an den bereits bestehenden Wildschutzzaun entlang der Bundesautobahn BAB 11 anschließen. „Mit der neuen Trasse erweitern wir unser bisheriges Zaunsystem, schließen eine Wildwechsel-Lücke nach Brandenburg, wo die ASP weiter auf dem Vormarsch ist, und minimieren damit das Risiko, dass die Seuche auch nach Mecklenburg-Vorpommern eingetragen wird“, so Umweltminister Dr. Till Backhaus


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