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ASP: Jäger erhalten Unterstützung bei Wildbret-Vermarktung

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Samstag, 18.12.2021 - 16:05
Wildschwein-Wildbret © fotoexodo - stock.adobe.com
Jäger werden bei der Vermarktung von Wildbret künftig unterstützt.

Jäger aus Brandenburg sollen künftig vom zuständigen Landwirtschatfsministerium bei der Wildbret-Vermarktung von Schwarzwild unterstützt werden. Da die Waidmänner dazu aufgefordert sind, verstärkt die Schwarzkittel zu bejagen, werden zusätzliche Kühlmöglichkeiten benötigt. Hauptaugenmerkt liegt vor allem auf den Pufferzonen/ Sperrzone I, die an ASP-Gebiete angrenzen.

Auf Antrag des Landesjagverbandes fördert das Landwirtschaftsministerium daher die Anschaffung von sieben zusätzlichen Kühlcontainern für 188.000 Euro aus der Jagdabgabe. Für drei Container wurden bereits geeignete Standorte gefunden. Diese werden in den Landkreisen Prignitz (Karstädt), Uckermark (Angermünde) und Teltow-Fläming (Baruth) aufgestellt.

Abgabestellen für nicht vermarktbare Tiere

Sollten Jäger erlegte Wildschweine, ohne angeordnete "Tilgung", aus der Pufferzone/ Sperrzone I und den ASP-Gebieten der gefährdeten Gebiete/Sperrzone II nicht vermarkten können, können sie diese zur Entsorgung an hierfür eingerichteten Abgabestellen der Landkreise abgeben. Daneben hat das Landwirtschaftsministerium eine Abgabeprämie für Schwarzwild auf den Weg gebracht. „Wildschweine mit einem Gesamtgewicht bis 30 Kilogramm werden mit 30 Euro prämiert, schwerere Tiere mit 50 Euro“, heißt es in der Pressemitteilung.


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