+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.213 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 21.1.2022) +++
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ASP: Jäger sollen Biosicherheitsmaßnahmen einhalten

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 30.11.2021 - 08:06
erlegte_Frischlinge.JPG © MW
Bei der Schwarzwildbejagung sollen Jäger auf Biosicherheitsmaßnahmen achten.

Mittlerweile wurde die Afrikanische Schweinepest mit Mecklenburg-Vorpommern im dritten Bundesland nachgewiesen. Auch wenn nach wie vor unklar ist, wie das Virus sowohl in den Mastbetrieb als auch in den Wildbestand gelangen konnte, weist der Deutsche Jagdverband auf Biosicherheitsmaßnahmen bei der Jagd hin.

Schwarzwild bei Gesellschaftsjagden zentral aufbrechen

So sollen Jäger Jagdreisen in die betroffenen Regionen im In- und Ausland unterlassen und Kleidung, Schuhe und Fahrzeuge, die mit Schwarzwild in Kontakt gekommen sind, reinigen. Außerdem sollen Fallwild, Aufbrüche, Zerwirkreste und Schwarten von Schwarzwild über Tierbeseitigungsanlagen entsorgt werden und Schwarzwild im Rahmen von Gesellschaftsjagden zentral aufgebrochen werden. Weiterhin weist der DJV darauf hin, dass beim Transport von Schwarzwild immer auslaufsichere Wannen benutzt werden sollten und diese abzudecken sind. Jedes Fallwild/ Unfallwild sollte zudem beim Tierfund-Kataster oder beim zuständigen Veterinäramt gemeldet werden.


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