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ASP: Institut setzt Risikobewertung hoch

Die Gefahrenstufe, dass die ASP deutsches Gebiet erreicht ist nun für mehrere Szenarien als „hoch“ bewertet. © Erich Marek

Die Gefahrenstufe, dass die ASP deutsches Gebiet erreicht ist nun für mehrere Szenarien als „hoch“ bewertet.


Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Risikobewertung einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland aktualisiert. Durch das Auftreten der Tierseuche in Südbelgien sei das Risiko, dass die Krankheit durch infiziertes Schwarzwild auf deutsches Gebiet übergreift, noch einmal deutlich gestiegen. Das FLI schätzt das Risiko einer Einschleppung damit als „hoch“ ein.

Hohes Risikopotenzial in verschiedenen Szenarien

Die Bewertung anderer Szenarien bleibt auf dem Stand aus dem Juli 2017. Das Risiko eines Ausbruchs der Krankheit durch Entsorgung kontaminierten Materials entlang der Fernstraßen gilt weiterhin als hoch. Auch die illegale Einfuhr und Entsorgung von infizierten Tieren und Fleischprodukten wird als hochproblematisches Szenario gewertet.

Das Risiko, durch Auslandsjagd und Mitbringen von Trophäen aus betroffenen Regionen, schätzt das FLI als mäßig ein.


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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