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ASP: Gebühr für Trichinenuntersuchung entfällt in NRW

Die Entnahme und Untersuchung von Trichinenproben ist auch bei Wildschweinen gesetzlich vorgeschrieben. Foto: JMB


Das hat des zuständige Ministerium heute in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Die Regelung tritt mit dem neuen Jagdjahr zum 1. April in Kraft. Demnach werden die Kommunen gebeten, zunächst befristet auf das Jahr 2018 keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung bei erlegtem Schwarzwild zu erheben. Bisher war bereits die Trichinenuntersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit, dies soll nun für alle Stücke gelten. Begründet wird dies mit der Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann wird dazu in der Aussendung wiefolgt zitiert: "Wildschweinbejagung ist neben vielen anderen Maßnahmen ein wichtiges Instrument gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest."

Und weiter: „Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Marktpreise durch mehr Wildangebot sinken.“

 


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