+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.310 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 13.6.2021) +++
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ASP: Erste Suchhunde in Bayern ausgebildet

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 24.02.2021 - 08:00
ASP-Suchhunde-Staffel © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Vier der fünf ASP-Suchhunde, die künftig in Bayern eingesetzt werden können.

Am Montag haben die ersten fünf ASP-Suchhunde ihre Abschlussprüfung erfolgreich absolviert. Wie das bayerische Umweltministerium berichtet, setze man im Freistaat auf vielfältige Maßnahmen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest. Die neue Hundestaffel sei dabei eine große Unterstützung. „In Kombination mit modernster Drohnentechnik und der Jägerschaft sowie weiteren freiwilligen Helfern bereiten wir uns bestmöglich vor, um im Seuchenfall schnell und zielgerichtet die Suche nach verendeten Wildschweinen durchzuführen“, erklärt Umweltminister Thorsen Glauber.

Die aktuelle Hundeausbildung erfolge im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Jagdgebrauchshundverein Bayern, dem Jagdkynologischen Arbeitskreis Bayern sowie dem Bayerischen Jagdverband. Man wolle in Bayern möglichst schnell eine komplette ASP-Hundestaffel aufbauen. „Diese soll aus rund 30 bis 40 Kadaversuchhunden und zugehörigen Hundeführern bestehen, die im Ausbruchsfall neben modernster Drohnentechnik und Wärmebildkameras eine schnelle und effektive Fallwildsuche sicherstellen“, so das Umweltministerium. Der Aufbau der Hundestaffel werde vom Umweltministerium mit rund 150.000 Euro gefördert.