+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 556 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 23.1.2021) +++
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ASP: Entwarnung für Verdachtsfall bei Berlin

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 09.01.2021 - 11:36
Wildschwein im Winter © Photohunter - stock.adobe.com
Der ASP-Verdacht in Potsdam hat sich nicht bestätigt.

Die Angst eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in Potsdam war gestern groß, doch nun konnte das Nationale Referenzlabor Entwarnung geben. Wie das Verbraucherschutzministerium Brandenburg berichtet, konnte durch umfangreiche, zusätzliche Untersuchungen durch das Friedrich-Löffler-Institut am übersandten Schwarzwildkadaver die Afrikanische Schweinepest ausgeschlossen werden.

Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP Krisenstabs sagt dazu: „Ich bin sehr froh und erleichtert über dieses Ergebnis! Ich danke dem Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes Brandenburg für das schnelle und professionelle Handeln. Ich danke außerdem der Stadt Berlin, der Landeshauptstadt Potsdam und den umliegenden Landkreisen, die innerhalb kürzester Zeit alle notwenigen Vorbereitungen getroffen und damit gezeigt haben: alle sind auf den Ernstfall vorbereitet."

Erste Untersuchung durch Landeslabor war positiv

Ein Jäger hatte den verendeten Schwarzkittel in einem Gewässer gefunden. Vermutlich war das Wildschwein während einer Jagd angeschossen worden, konnte aber bei einer anschließenden Nachsuche nicht gefunden werden. Eine Routineuntersuchung des Kadavers am Landeslabor hatte den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest aufkommen lassen.


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