+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.498 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 26.10.2021) +++
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ASP in deutschen Hausschweinbeständen ausgebrochen

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Kathrin Führes
am
Freitag, 16.07.2021 - 06:57
Schwein-hinter-Zaun © Lilifox - stock.adobe.com
Erstmals wurde in Deutschland nun ein ASP-Ausbruch in Hausschweinbeständen nachgewiesen.

Erstmals seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland hat es nun Nachweise der ASP in Hausschweinbeständen gegeben. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilt, wurde der Verdacht bei zwei Schweinen durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Die beiden positiv getesteten Schweine stammen aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße und einer Kleinst-Haltung im Landkreis Märkisch-Oderland. Beide Fälle liegen damit in den bereits bestehenden ASP-Sperrzonen. Die Betriebe seien gesperrt und notwendige Maßnahmen eingeleitet worden, so das Ministerium für Verbraucherschutz in Brandenburg (MSGIV).

Alle Schweine des Bestandes sollen getötet werden

Das ASP-Virus sei auf dem Bio-Betrieb bei einem verendeten Schwein im Rahmen des ASP-Monitorings nachgewiesen worden. Auf Anordnung des Veterinäramts sollen nun alle 200 Tieres des Bestandes getötet und unschädlich beseitigt werden, so das Ministerium. Bei der Kleinsthaltung würde es sich um einen Betrieb mit zwei Tieren handeln. Insgesamt gibt es 1566 positive ASP-Funde in Deutschland (Stand 16.7.2021 6:55 Uhr).


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