+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 114 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 30.10.2020) +++
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ASP: Darf die Bundeswehr Schusswaffen bei der Suche einsetzen?

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Kathrin Führes
am
Freitag, 02.10.2020 - 17:40
Soldaten-mit-Waffen © Getmilitaryphotos - stock.adobe.com
Zum Waffeneinsatz durch die Bundeswehr wird es im Rahmen der Fallwildsuche nicht kommen.

Nachdem gestern bekannt wurde, dass das Jägerbataillons 413 aus Torgelow bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest helfen soll, stellte sich die Fragen nach einem Schusswaffeneinsatz beim Auffinden schwer erkrankter Schwarzkittel. Die 140 Soldaten, die im Rahmen von Amtshilfe zum Einsatz kommen, werden unbewaffnet nach Fallwild suchen. Dies gab ein Sprecher der Streitkräftebasis auf Nachfrage der Redaktion bekannt. Damit besteht für die Soldaten keine Möglichkeit, noch lebendes aber schwer erkranktes Wild zu erlösen. Die Soldaten würden aber ohnehin grundsätzlich keine „Jagdausübungsberechtigung“ besitzen, daher wäre ein Schusswaffengebrauch nicht zulässig.

Funde müssen gemeldet werden

Auf Nachfrage, wie die Soldaten denn dann beim Fund einer erkrankten Sau verfahren sollten, führte der Sprecher der Streitkräftebasis weiter aus, dass ein entsprechender Fund an den zuständigen Vertreter des Landkreises oder „unmittelbar an den verantwortlichen Jagdausübungsberechtigten“ zu melden sei. Diese würden dann alle weiteren Maßnahmen unternehmen.


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