+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 556 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 23.1.2021) +++
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ASP Brandenburg: Verdachtsfall 200 Meter westlich von Berlin

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 08.01.2021 - 12:08
Wildschwein-Tot-Wiese © Fotoschlick - stock.adobe.com
Bei einem Wildschwein in Potsdam gibt es einen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (Symbolbild).

Wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg soeben mitteilt, wurde bei einem Schwarzwildkadaver ein Verdacht auf die Afrikanische Schweinepest festgestellt. Das Wildschein wurde in Groß Glienicke gefunden. Die erste Untersuchung im Landeslabor verlief positiv. Der Kadaver wird zur Stunde in das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) zur weiteren Abklärung transportiert.

Wie eine Sprecher des Ministeriums gegenüber der Redaktion mitteilte, handelt es sich bei dem Wildschwein wahrscheinlich um ein Stück, welches während einer Jagd zwischen den Feiertagen angeschossen wurde, aber bei einer Nachsuche nicht gefunden werden konnte. Ein Jäger entdeckte nun den Kadaver im Wasser.

Der Ortsteil Groß Glienicke liegt westlich von Berlin direkt an der ehemalige innerdeutsche Grenze. Die Berliner Stadtgrenze ist nur 200 Meter vom Fundort entfernt, auch der Berliner Grunewald befindet sich in direkter Nähe. 

Der erste Fall der ASP in Deutschland war im vergangenen Jahr etwa 120 km südöstlich im Landkreis Spree-Neiße aufgetreten.

Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstab sagt dazu: "Über den Verdachtsfall in Potsdam sind wir in enger Abstimmung mit Berlin, die betroffenen Landkreise und Behörden sind informiert. Sollte sich der Verdacht bestätigen, werden wir unverzüglich alle erforderlichen Maßnahmen einleiten."

+++ Verdacht bestätigt sich nicht (09.01.2021) +++


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