+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 544 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 20.1.2021) +++
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ASP in Brandenburg: Entnahme in der ersten weißen Zone beginnt

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Mittwoch, 02.12.2020 - 07:59
Wildschweine-Kessel-Wald © MEISTERFOTO - stock.adobe.com
Innerhalb der weißen Zone wird nun mit dem Abschuss in Brandenburg begonnen.

Es ist fast drei Monate her, seitdem der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland auftrat. Nun kann in der damals ausgewiesenen „weißen Zone“ mit dem Abschuss der sich noch dort befindlichen Wildschweine begonnen werden. Dazu wurde ein etwa 125 Kilometer langer Zaun um die Zone verbaut und 120 Lebendfangfallen für Schwarzwild eingerichtet.

Neben der Fallenjagd sind in dem Gebiet auch Einzel- sowie Bewegungsjagden auf Anordnung der Behörden möglich.

Innerhalb der weißen Zone: Nur Jagd auf Schwarzwild

Andere Wildarten dürfen hierbei nicht bejagt werden. Für die Entnahme und Ablieferung an den Abgabestellen der Landkreise zahlt das Land eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro (Schwarzwild unter 30 Kilo) und 50 Euro (Schwarzwild über 30 Kilo). Die Brandenburger Agrarstaatssekretärin Silvia Bender bedankte sich bereits im Vorfeld bei den Jagdausübungsberechtigten für ihre Unterstützung. 


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