+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.909 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 6.12.2021) +++
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ASP: BMEL wehrt sich gegen Vorwürfe von Minister Backhaus

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 17.11.2021 - 16:29
Schweinepest-Schild © bluedesign - stock.adobe.com
In Mecklenburg-Vorpommern war in einem Mastbetrieb die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen (Symbolbild).

Im Zuge der Pressekonferenz zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern hat Landwirtschaftsminister Till Backhaus Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner scharf kritisiert. Er warf Klöckner u.a. vor, dass man es nicht geschafft habe, einen Impfstoff zu entwickeln und dass das zuständige Ministerium auch keinerlei Unterstützung beim Zaunbau und der Koordinierung der Bekämpfungsmaßnahmen geleistet habe.

„Statt aus dem Glashaus mit Steinen zu werfen“

Zu den Vorwürfen hat Uwe Feiler, Beauftragter für die ASP bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Stellung bezogen und bezichtigt Backhaus der Falschaussage. „Es liegt in seiner Verantwortung, die Einhaltung der Bio-Sicherheitsmaßnahmen gegen die ASP sicherzustellen. Als Bundesministerium haben wir die Landwirte und Länder immer darauf hingewiesen. Sein Verweis auf den Zaun ist zudem eine Nebelkerze, denn hier geht es um einen Eintrag der Tierseuche in einen Hausschweinebestand. Ebenso muss Herrn Backhaus aus den zahlreichen Berichten der Wissenschaftler bekannt sein, dass die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das komplexe ASP-Virus sehr anspruchsvoll ist. Statt also die Wissenschaftler zu kritisieren, die unter Hochdruck daran arbeiten, sollte er seine Arbeit machen. Deshalb mein Appell an Sie, Herr Backhaus: Machen Sie Ihre Hausaufgaben, statt aus dem Glashaus mit Steinen zu werfen“, so Feiler.


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