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ASP in Belgien: Verhaftungen von Forstbeamten

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Samstag, 09.02.2019 - 14:56
In Belgien gibt es Untersuchungen, wie die Afrikanische Schweinepest ins Land kam und Wildschweine infizierte (Symbolbild). © pixabay.com
In Belgien gibt es Untersuchungen, wie die Afrikanische Schweinepest ins Land kam und Wildschweine infizierte (Symbolbild).

Im Rahmen der Untersuchung, wie die Afrikanische Schweinepest nach Belgien kommen konnten, wurden diese Woche Hausdurchsuchungen durchgeführt sowie insgesamt vier Personen festgenommen. Darunter auch ein 63-jähriger Mann. Dem Forstwirt wird vorgeworfen, dass er bereits im Juni eine ungewöhnlich hohe Zahl von Wildschweinkadavern gefunden und dies nicht den Behörden gemeldet hat.

Im September wurde der Ausbruch der ASP in Belgien bestätigt.

Hat der Import von kranken Tieren das Virus nach Belgien gebracht?

Regionalen belgischen Medien zufolge, könnte der Verdächtige auch als Vermittler zwischen „Wildschweinlieferanten“ aus östlichen Ländern und Jagdorganisatoren fungiert haben. Die importierten Tiere könnten möglicherweise infiziert gewesen sein und den Virus ins Land gebracht haben.

Auch belgische Soldaten, die im Baltikum auf millitärischen Übungen waren, standen unter Verdacht den Virus in Deutschlands Nachbarland verschleppt zu haben. Weitere Untersuchungen und Befragungen sollen nun für Aufklärung sorgen.