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ASP in Belgien: Soldaten unter Verdacht

Die ersten drei an ASP verendeten Wildschweine sorgen seit September für Diskussionen: Wie kam das Virus nach Belgien?


Wie agrarheute.comberichtet, brachten möglicherweise Soldaten die Afrikanische Schweinepest (ASP) auf belgisches Gebiet. Soldaten, die in baltischen Staaten an militärischen Übungen teilgenommen hatten, schleppten das Virus wohl in die belgische Provinz Luxemburg. Dort wurden im September auf einem Armeegelände drei verendete Wildschweine gefunden. Mittlerweile ist das Virus in 70 Kadavern nachgewiesen worden. 

Übertragung durch Soldaten?

Auf diesem Übungsgelände waren zudem Berichten zufolge in den vergangenen Monaten auch Soldaten aus Polen und Tschechien zu Gast – beides Staaten, in denen die ASP grassiert. Deshalb ist auch nicht auszuschließen, ob möglicherweise nicht diese das Virus ins Land brachten.

Ursprünglich berichtete eine belgische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt über die militärischen Übungen der belgischen Soldaten und den möglichen Zusammenhang zum ASP-Ausbruch. Diese Information wurde nun laut "agrarheute.com" vom belgischen Verteidigungsministerium bestätigt.


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