+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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ASP: Bayern investiert weitere 3 Millionen Euro in Zaunbau

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 07.11.2020 - 16:00
Wildschwein-auf-Straße © Konfiodor - stock.adobe.com
Die Wildschweine soll darin gehindert werden, aus den benachbarten Bundesländern nach Bayern zu gelangen.

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Sachsen, wächst auch in Bayern die Angst vor der Tierseuche. „Wir nehmen die aktuelle Situation sehr ernst“, so Umweltminister Thorsten Glauber. Man stehe mit den anderen Bundesländern in Kontakt, um die ASP möglichst schnell eindämmen zu können. Dafür habe der Freistaat auch Sachsen bereits 25 Kilometer mobiles Zaunmaterial zur Verfügung gestellt. Zusätzlich will Bayern nochmals 3 Millionen Euro in weiteres Zaunmaterial investieren. Es sollen feste Wildschutzzäune in Bayern entlang der Bundesautobahnen im Gebiet Thüringen, Sachsen und der Tschechischen Republik auf einer Gesamtlänge von rund 500 Kilometern errichtet werden, so das Umweltministerium.

Bereits 350 Kilometer Zaunmaterial beschafft

In Bayern wurden bereits umfangreiche Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinpest umgesetzt. Neben einer erhöhten Aufwandsentschädigung für die Jäger, hat man bislang bereits 350 Kilometer Zaunmaterial (Elektro-, Wildschutz- und Duftzäune) beschafft. Durch die neue Investition soll die Menge nun deutlich aufgestockt werden.


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