+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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ASP: Bayern erhöht Aufwandsentschädigung und bildet Hundestaffel

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 20.11.2020 - 12:20
Wildschwein-im-Herbst-Wald © Michael Breuer
Bayern erhöht die Aufwandsentschädigung von 20 auf 70 Euro.

Um den Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest weiter zu unterstützen, will Bayern ab dem 1. Dezember 2020 bis zum 31. März 2021 für jedes erlegte Wildschwein 70 Euro zahlen. Bislang bekamen die Jäger 20 Euro für die Erlegung von Schwarzwild ausgezahlt. In den Landkreisen, die an Thüringen, Sachsen und Tschechien angrenzen, erhalten die Erleger weitere 100 Euro pro Schwarzkittel.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sagte dazu: „Je geringer die Wildschweindichte, desto geringer ist die Gefahr der Ausbreitung und Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest. Darüber hinaus bauen wir eine neue Hundestaffel zur Fallwildsuche auf. Damit schützen wir auch die schweinehaltenden Betriebe im Freistaat.“ Mit der Hundestaffel will man im Ausbruchsfall Drohnen- und Wärmebildtechnik bei der Fallwildsuche unterstützen. Die Hunde sollen in Kooperation mit dem Jagdverband sowie Hundeverbänden ausgebildet werden. Das Umweltministerium stellt dafür 150.000 Euro bereit. Insgesamt hat Bayern für den nächsten Jahreshaushalt 13 Millionen Euro für die Tiergesundheit und Bekämpfung von Tierseuchen eingeplant.

Aiwanger dankt Jägern für Einsatz

Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger äußerte sich auf seinem Facebook-Kanal zu der Erhöhung der Aufwandsentschädigung: „Die Wildbretpreise sind im Keller und die Bejagung ist zunehmend aufwändig und kostenintensiv. Danke den Jägern für ihren Einsatz! Ein Schweinepestausbruch wäre ein weiteres Desaster.“


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