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ASP: Ausbruch im Schwarzwildgatter in Ungarn

Drei_Gattersauen_tief © CS
Das restliche Schwarzwild soll nun erlegt werden (Symbolbild).

In einem Gatter in Budakeszi, in der Nähe von Budapest (Ungarn), wurden Hunderte verendete Wildschweine aufgefunden. Wie die dpa berichtet, sei das Schwarzwild an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erkrankt. Bisher ist weder in freier Wildbahn noch in landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung des Gatters ASP aufgetreten, daher gehe man davon aus, dass das tödliche Virus von Menschen in das Gatter eingeschleppt wurde.

Derzeit würde das restliche Schwarzwild des Gatters erlegt werden, gab der ungarische Landesveterinär Lajos Bognar gegenüber dem Fernsehsender M1 an. Es gebe keine Verbindung zwischen dem Ausbruch im Schwarzwildgatter und den bisher aufgetretenen Fällen im Osten von Ungarn. Die örtlichen Experten gehen daher nicht davon aus, dass sich das Virus derartig stark ausbreite. Auch außerhalb des Gatters werde derzeit nach verendeten Wildschweinen gesucht.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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