+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.737 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 30.7.2021) +++
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ASP: 40 neue Fälle auf der Oderinsel nachgewiesen

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 03.12.2020 - 10:37
Bei den infizierten Schwarzkittel handelte es sich um Fallwild. © patapee - stock.adobe.com
Bei den infizierten Schwarzkittel handelte es sich um Fallwild.

Brandenburg bestätigt 42 neue Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen im Bundesland. Allein 40 davon wurden auf einer Oderinsel bei Küstrin-Kietz nachgewiesen. Damit steigt die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland auf 240.

Wie das Gesundheitsministerium Brandenburg berichtet, hatte man Anfang Oktober, kurz nach der Feststellung der Tierseuche bei Bleyen, damit begonnen die Oderinsel einzuzäunen. Drohnenaufnahmen hatten angeblich sterbende Wildschweine gezeigt, welche später aber als potentiell nur schlafend eingeschätzt wurden. Da die Oderinsel mit Munitionsrückständen belastet ist, sei ein Betreten zur Bejagung der Schwarzkittel nicht möglich, hieß es damals. Mit Lebendfallen wollte man daher die Wildschweine fangen.

Bei den jetzigen Fällen handelte es sich um Fallwild

Die Insel sei in den letzten Wochen intensiv beobachtet worden. Durch die hohe Letalität der Seuche seien inzwischen viele Tiere auf der Insel verendet. Ein Sprecher des Ministeriums gab gegenüber der Redaktion an, dass es sich bei den jetzigen 40 Funden um Fallwild handelt, welche durch Suchhunde gefunden wurden. Mit der Lebendfalle hätte man zuvor 38 Wildschweine entnommen, wovon eines positiv auf ASP getestet wurde.

Die zwei anderen Fälle wurden im Landkreis Oder-Spree gefunden.


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