+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.796 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 3.8.2021) +++
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ASP: 230.000 Euro für Ausbildung von Hunden zur Fallwildsuche

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 18.03.2021 - 07:08
Beagle-bei-Suche © Igor Normann - stock.adobe.com
In Mecklenburg-Vorpommern wurden bislang 12 Fallwildsuchhunde ausgebildet.

Um gegen eine Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest gewappnet zu sein, will Mecklenburg-Vorpommern neun weitere Fallwildsuchhunde ausbilden. Wie das Landwirtschaftsministerium bekannt gibt, haben bereits im Dezember 12 Hunde die Ausbildung zum Fallwildsuchhund erfolgreich abgeschlossen. Das Land griff für die Ausbildung auf einen Polizeihundeausbilder der Bundespolizei Koblenz zurück. Insgesamt habe der erste Kurs dem Land rund 230.000 Euro gekostet. „Der Schaden aufgrund des aktuellen ASP-Ausbruchs in Brandenburg und Sachsen wird allein durch den Ausfuhrstopp auf 1,3 Mrd. Euro geschätzt. Setzt man die Kosten zueinander ins Verhältnis, ist die Hundeausbildung eine gute Investition“, so Minister Backhaus.

Hunde leisten unschätzbare Dienste

Die Fallwildsuchhunde können dort eingesetzt werden, wo selbst modernste Technik an Grenzen stößt. Das sei z.B. in Schilfflächen oder landwirtschaftlichen Kulturen. „Bei allen technischen Entwicklungen zeigt sich, dass der Mensch einmal mehr auf den Hund angewiesen ist, der uns seit Jahrtausenden unschätzbare Dienste leistet!“, lobt Backhaus die vierläufigen Helfer. Auch freut sich das Landwirtschaftsministerium über das Engagement der Jäger. Im vergangenen Jagdjahr war in Mecklenburg-Vorpommern eine Rekordstrecke von fast 97.000 Wildschweinen erfasst worden, man gehe davon aus, dass dieser Wert im aktuellen Jagdjahr nochmal übertreffen werden wird.


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