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ASP: 19 weitere Wildschweine in Polen infiziert

Die Anzahl an ASP-erkrankter Schwarzkittel erhöht sich in Westpolen auf 20 Stück. © Erich Marek
Die Anzahl an ASP-erkrankter Schwarzkittel erhöht sich in Westpolen auf 20 Stück.

Die bei der Suche nach infizierten Schwarzkitteln aufgefundenen toten Wildschweine in Wojwodschaft Lebus (Polen), waren ebenfalls mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. Das ergaben nun Untersuchungen, wie der polnische Veterinärdienst bekannt gab. Damit erhöht sich die Zahl der an ASP erkrankten Tiere auf mindestens 20.

Wie die Deutsche Presseagentur mitteilte, seien mittlerweile auch Soldaten damit beauftragt worden, nach weiteren erkrankten Tieren zu suchen. Es sei dabei ein totes Wildschwein gefunden worden. Hier würden allerdings noch Testergebnisse ausstehen.

EU-Kommission will sich vor Ort über Lage informieren

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, habe man bereits am Wochenende damit begonnen, einen Zaun im Radius von 5 Kilometern um den Fundort zu ziehen. Diese Arbeiten konnten am 18. November abgeschlossen werden, so der polnische Veterinärdienst in einer Pressemitteilung. Man wolle nun einen weiteren Zaun um eine größere Sperrzone ziehen.

Trotz des Ausbruchs in Westpolen hält das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) an seiner aktuellen Risikoeinschätzung fest. Trotzdem werde sich ein Mitarbeiter des FLI, gemeinsam mit einer EU-Kommission, nun ein Bild vor Ort verschaffen.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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