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Artenvielfalt statt Wolf

Landwirtschaftsminister Peter Hauk hält Weidetierhaltung für wichtiger als den Schutz einzelner Wölfe.


Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) bekennt sich klar zur Weidetierhaltung. Dies geht aus einem Interview hervor, das er mit der „Heilbronner Stimme“ geführt hat. Darin heißt es: „Die entscheidende Frage ist: Inwieweit ist der Wolf natur- und artenschutzverträglich? Es besteht die Gefahr, dass Bauern das Interesse an der Weidehaltung verlieren, weil die Risiken unwägbar für sie werden.“ So wäre es beispielsweise möglich, dass eine durch ein Wolfsrudel in Panik geratene Rinderherde auf eine Straße rennt.

Hauk ergänzt: „Wenn die Bewirtschaftung der Weidehaltung durch den Wolf gefährdet wird, dann würde ich mich klar gegen den Wolf entscheiden. Dann wäre der Punkt gekommen, an dem wir sagen müssten: Der Wolf passt in diese dicht besiedelte Kulturlandschaft nicht mehr hinein, er muss abgeschossen werden. Ganz klar ist für mich: lieber eine Art weniger als zehn, 20 oder 30 andere, die aussterben.“


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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