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Artenschutz: Grizzlies nicht mehr gefährdet

&lt;b&gt;Grizzlies rund um den Yellowstone-Nationalpark: Bald nicht mehr streng geschützt?&lt;/b&gt; © <b>Erich Marek</b>

Sie halten sich häufiger in der Nähe zu Menschen auf. Und sie richten immer öfter Schäden an. Zuletzt wurden zwei etwa zweijährige Bären von Wildschützern eingefangen und eingeschläfert, nachdem sie sich an vier Kälbern vergriffen hatten. Dies geschah am vergangenen Wochenende im Bundesstaat Montana. Laut der Nationalpark-Behörde seien damit das erste Mal seit Hundert Jahren Grizzlies so weit östlich der Rocky Mountains nachgewiesen worden.

Schutzstatus gestrichen

Wenige Tage vor Bekanntwerden dieses Vorfalls teilte das Wyoming Fish an Wildlife Departement auf seiner Internetseite mit, dass der Bestand der Petze nicht mehr gefährdet sei. Deshalb habe man sie nun von der Liste der bedrohten Arten gestrichen. Als diese im Jahr 1975 unter Schutz gestellt wurden, gab es noch etwa 130 Exemplare in freier Wildbahn. Heute sollen es rund 700 sein. Nach der offiziellen Bekanntgabe dieser Maßnahme im Amtsblatt dauert es rechtmäßig noch 300 Tage, bis diese in Kraft tritt.


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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