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Aprilscherz: Jäger sollen künftig "Wolf-Soli" zahlen

Für Schäden durch den Wolf sollen künftig die Jäger aufkommen. © pixabay.com

Für Schäden durch den Wolf sollen künftig die Jäger aufkommen.


Für einen Paukenschlag sorgt am frühen Morgen die Ankündigung aus dem Bundesumweltministerium, die uns vorab exklusiv vorliegt. In Anbetracht der immer weiter durch den Wolf steigenden Schäden, hat das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium einen "Wolf-Soli" für deutsche Jäger beschlossen. Zusammen mit der Jagdabgabe sollen die Waidmänner künftig auch einen Beitrag zur Finanzierung der durch den Wolf entstandenen Schäden zahlen.

Soli-Beitrag soll sich auf 6 Euro belaufen

Im Jahr 2017 seien mehr als 2 Millionen Euro für Herdenschutz, Entschädigungsmaßnahmen und sonstige Ausgaben für den Wolf aufgewendet worden. Man wolle den Steuerzahler künftig entlasten, so die Ministerien in ihrer Erklärung. Stattdessen soll die Jägerschaft für Isegrim aufkommen. Rechne man die Summe auf die Anzahl der deutschen Jagdscheininhaber herunter, würde es sich auf knapp 6 Euro pro Jäger belaufen. „Wir denken, dass ist für jeden Jäger machbar und hilft uns in der Wolfsproblematik deutlich weiter“, so eine Sprecherin des Umweltministeriums. Immerhin würden die Jäger auch viele Vorteile in unserer Bundesrepublik genießen und hätten in den Wäldern ein besonderes Privileg, so die Erklärung zum "Wolf-Soli".

Ob und wann der Wolf dafür ins Jagdrecht aufgenommen werden soll, ist jedoch weiterhin unklar. Man wolle erstmal diesen Schritt gehen und dann Weiteres entscheiden.


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