Home News Aprilscherz: Bundespolizei: In zwei Tagen zum Jagdschein

Aprilscherz: Bundespolizei: In zwei Tagen zum Jagdschein

So soll der "Sau-Jagdschein" für Polizisten aussehen (Fotomontage).


Schnell und effizient – unter diesem Motto steht das Angebot der Bundespolizei. In nur zwei Tagen können Bundespolizisten künftig ihren Jagdschein machen. Mit dieser Maßnahme soll es möglich sein, Beamte auch zur ASP Prävention und Bekämpfung einzusetzen. Am ersten Lehrgangstag lernen die Teilnehmer das Nötigste zum Thema Jagdstrategie und Ansprache von Wild, um so eine erfolgreiche Jagd auf Schwarzwild zu gewährleisten. Am zweiten Tag werden dann in einem Schießkino oder auf den laufenden Keiler die Schießfertigkeiten der Beamten trainiert.

Andere Wildarten oder Themen wie Wildbiologie, Recht oder Hygiene werden in dem Kurs bewusst nicht behandelt. „Wir wollen unsere Polizisten nicht überfordern, sondern gezielt auf eine effektive Schwarzwild-Bejagung trainieren. Der „Saujäger-Jagdschein“, der mit einem „S“ gekennzeichnet wird, erlaubt abseits der ASP-Bekämpfung und Prävention keine Jagdausübung“, so ein Sprecher der Bundespolizei.
 

ÖJV will Ausweitung auf Reh- und Rotwild

Die Polizisten sollen sowohl in Staatsrevieren, als auch in Privatrevieren, die nach Ansicht der Naturschutzbehörden zu wenig Sauen bejagen, zum Einsatz kommen. Verantwortliche des Deutschen Jagdverbandes begrüßen diese Maßnahme: „Wir versprechen uns dadurch künftig mehr Polizisten, die auch den normalen Jagdschein lösen und wünschen viel Waidmannsheil.“ Der Ökologische Jagdverband (ÖJV) hat schon beim Innenministerium angefragt, ob diese Regelung auch auf Rehwild und Rotwild in Gebieten, in denen der Verbiss zu hoch ist, ausgeweitet werden kann. Eine Entscheidung dazu ist noch nicht gefallen.


Redaktion jagderleben Tagesaktuell, multimedial, fachlich kompetent – jagderleben.de versorgt täglich Jägerinnen und Jäger im deutschsprachigen Raum mit Neuigkeiten rund um die Themen Jagd und Natur.
Thumbnail