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App gegen Wildunfälle

Ein Wildwarn-Radar soll Autofahrer vor Kollisionen schützen. Foto: www.wuidi.de © www.wuidi.de

Anstoß für die neue App war ein Wildunfall, in den zwei der jungen Männer verwickelt waren. Daraufhin fragten sie sich, was in einem solchen Fall zu beachten ist und wie man einer derartigen Gefahrensituation vorbeugen könnte. Die Antwort darauf liefert nun die Wuidi-App, die Alfons Weinzierl und Alexander Böckl gemeinsam mit Florian Wilhelm und Jozo Lagetar entwickelt haben. Anfang März erhielt das Quartett dafür sogar den ersten Preis beim Businessplan-Wettbewerb „Ideenreich“.
Aktuell gibt es den mobilen Dienst noch als Beta-Version für den Kreis Straubing-Bogen, doch im August wird er allen Autofahrern für Bayern zur Verfügung stehen.
Ein akustisches Signal warnt die Nutzer vor gefährlichen Wildwechseln. Ermittelt werden diese durch Abgleich mit Wildunfallmeldungen, welche bei der Polizei eingegangen sind. Im Falle einer Kollision erhalten Betroffene Hinweise, wie sie sich verhalten sollten. Ebenfalls erfährt der App-Nutzer die Kontaktdaten der zuständigen Polizeidienststelle.
Eine Erweiterung (Wuidi-Revierportal) des kostenlosen Dienstes bezieht jetzt auch Jäger mit ein. Nach der Registrierung können Jagdpächter ihre individuellen Gefahrenschwerpunkte im Revier angeben. Diese ergänzen und verfeinern wiederum die Wildunfalldaten der Polizei. „Ein Vorteil für Jäger ist, dass im Falle eines Unfalls der Umweg über die Polizei erspart bleibt“, sagte Weinzierl im Gespräch mit der Redaktion. Durch Angabe der Kontaktdaten bestehe die Möglichkeit, gleich zum zuständigen Jäger geleitet zu werden. Letzterer würde dann den genauen Unfallort auf PC oder in der App angezeigt bekommen.
MH
Für Revierinhaber die mitmachen wollen: Hier geht's zur Anmeldung.