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Anzeige: PETA wirft Jäger Wolfsprovokation vor

Einem schafhaltenden Jäger wird von PETA vorgeworfen, dass er seine Tiere vorsätzlich nicht ausreichend vor Wolfsangriffen geschützt hätte (Symbolbild).


Der Verein „Wolfsschutz-Deutschland“ bezichtigt den Revierjagdmeister Frank F. aus Brandenburg der Rissprovokation, um eine Abschussgenehmigung für Wölfe zu erhalten. Der nebenberufliche Landwirt setzt sich für die Erhaltung der gefährdeten Nutztierrasse „Tiroler Schaf“ ein. Der Wolf riss ihm im April drei seiner fünf Schafe. Nun wurde laut BILD.de von der Tierrechtsorganisation PETA Anzeige gegen ihn erstattet, weil er seine Schafe nicht richtig eingezäunt hätte und damit den Wolf angelockt habe. Auf Nachfrage der Redaktion weist F. diese Vorwürfe klar zurück. Außerdem weißt er darauf hin, dass die Schafe von Wolfshybriden gerissen worden seien. Dies habe ein unabhängiges Institut bestätigt. 

Lebendfallen für entlaufene Huskies

Weiter schreibt die BILD, er sei bereits 2014 wegen in der Nähe von Schafen stehenden Lebendfallen verklagt worden. Gegenüber der Redaktion entgegnete F., dass diese Fallen bereits 2010 aufgestellt worden seien und zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Wölfe in der näheren Umgebung bestätigt waren. Die Maßnahme wurde ergriffen, da circa 50 aus einer Zucht entlaufene Huskies Wildtiere gerissen sowie mehrere Verkehrsunfälle verursacht hätten. Hannah Reutter


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