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Anzeige gegen LJV-Präsidenten unwirksam

am
Mittwoch, 28.07.2010 - 14:45

Dem Landesjagdverband Thüringen zufolge lag gegen seinen Präsidenten Steffen Liebig eine Strafanzeige vor; das Verfahren sei jedoch eingestellt worden.
Anlass seien Äußerungen Liebigs bei einer Festveranstaltung zum 20. Jahrestag des Landesjagdverbandes am 3. März 2010 gewesen. Der wegen seiner Vorschläge zu Jagdzeitenänderungen („Müllersche Jagdstrategie“) umstrittene Prof. Dr. Michael Müller (Inhaber des Lehrstuhls für Forstschutz an der TU Dresden) hatte deswegen Strafanzeige gegen Liebig gestellt. Außerdem habe Müller bereits vor einigen Wochen von Liebig die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung durch anwaltliche Vertreter gefordert.
Der Landesjagdverband teilte nun mit, dass der Präsident dem Begehren, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben nicht gefolgt ist. Daraufhin sei es „betreffend einer möglichen Reaktion oder gar einer Klage bisher sehr still gewesen“, heißt es in der Pressemitteilung. Laut LJV sieht die Staatsanwaltschaft Erfurt kein öffentliches Interesse an einer Verfolgung der Angelegenheit gegeben und stellte das Ermittlungsverfahren ein. PM

Bild: Unsere Abbildung zeigt LJV-Präsident Liebig bei der Veranstaltung im März, in deren Rahmen die umstrittenen Äußerungen gefallen sein sollen. Foto: Ralf Stephan