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Antragsflut beim Verbandstag 2012

Starke Töne kamen in Fulda nicht nur von den Jagdhornbläsern. Foto: FM © FM
Verbat sich Forderungen von außerhalb: JGHV-Präsident Werner Horstkötter. Foto: FM © FM

Verbat sich Forderungen von außerhalb: JGHV-Präsident Werner Horstkötter. Foto: FM

Neben der vorgesehenen Neufassung der Verbandsgebrauchsprüfungsordnung (VGPO) und dem Auslaufen der Verbandsstöberprüfungsordnung (VStPO) sorgten verschiedene Anträge zur Ordnung für das Verbandsrichterwesen bereits im Vorfeld für heftige Diskussionen. Insbesondere der Antrag, den bereits 2010 beschlossenen Pflichtbezug der Zeitschrift „Der Jagdgebrauchshund“ wieder aufzuheben. Mit Zweidritteln der abgegebenen Stimmen wurde der Pflichtbezug des Verbandsorgans für alle Verbandsrichter jedoch bestätigt.
Nach fast einstimmigem Beschluss, ist in Zukunft das Führen eines Vorstehhundes zwingende Voraussetzung einer Richteranwartschaft für die Fachgruppen Feld 1 und Feld 2. Der Entwurf zur "VGPO-Neu" wurde mit einigen Modifikationen abgesegnet. Die VStPO erhielt eine Verlängerung um weitere zwei Jahre. Man will zusätzliche Erfahrungen mit der noch jungen Prüfungsordnung sammeln.
Das ausführliche Protokoll der Hauptversammlung mit allen behandelten Anträgen und Beschlüssen wird „Der Jagdgebrauchshund“ in seiner Mai-Ausgabe veröffentlichen.
Gerhard Delhougne überbrachte die Grüße des DJV und referierte kurz die aktuellen Herausforderungen. Dietrich Möller; Präsident des LJV Hessen, forderte in einem Grußwort dazu auf, durch persönliche Gespräche mit Mandatsträgern politische Meinungsbildung zu betreiben. Für den VDH sprach Josef Pohling zur Versammlung. Er beklagte, dass insbesondere der Umgang mit verbandsfernen „Sektierergruppen“ zeitaufwändig wie noch nie wäre. Verbandschef Werner Horstkötter schließlich ging in seinem Rechenschaftsbericht auch auf Vorwürfe ein, die im Internet gegen ihn vorgebracht worden waren und in einer Rücktrittsforderung gegipfelt hatten. Der JGHV-Präsident machte deutlich, dass nicht der Betreiber einer Internetseite, sondern die Hauptversammlung des JGHV bestimmen würde, wer welches Amt im JGHV bekleide. Dafür gab es zustimmenden Beifall vom Auditorium. RJE