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Anti-Jagd-Initiative in Zürich deutlich abgelehnt

Die Meinung der Bevölkerung ist eindeutig: Die Anti-Jagd-Initiative scheiterte krachend (Symbolbild).


Im Kanton Zürich hat sich die Bevölkerung klar hinter ihre Jäger und das Milizjagd-System gestellt. Mit großer Mehrheit wurde eine Initiative von Tierschützern zurückgewiesen, die die Regulierung des Wildbestandes weitgehend sich selbst überlassen wollte. Zur Aufsicht sollten 30 bis 50 Wildhüter eingestellt werden, wie die „BauernZeitung“ meldet. Die private Jagd der fast 1400 Jäger im Kanton sollte nach Willen der „Tierpartei“ komplett abgeschafft werden.

Deutliches Ergebnis: Alle Parteien waren gegen Initiative

Die Abstimmung fiel sehr deutlich aus, 83,9% der Wahlberechtigten sprachen sich gegen eine Veränderung des Jagdsystems in Zürich aus. Die Zürcher Regierung, alle Parteien im Kantonsrat, die Waldbesitzer und die Bauernverbände hatten sich zuvor gegen die Initiative ausgesprochen, unterstützt wurde die Forderung lediglich aus Tierschutzkreisen. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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