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Angst vor ASP: Fallwildprämie in Brandenburg auf 50 Euro erhöht

Schwarzwild-Heckpeck-Lada © Ronald Rampsch - stock.adobe.com
Durch eine Prämie in Höhe von 50 Euro sollen Jäger in Brandenburg motiviert werden, Fallwild zu melden (Symbolbild).

Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Polen unweit der deutschen Grenze, sind die Brandenburger Behörden in Alarmbereitschaft. Die Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnenmacher (Bündnis 90/Die Grünen) kündigte am Mittwoch an, die Vorsorgemaßnahmen zu verstärken. Der Ministerin ist bewusst, dass die Suche nach Fallwild eine elementare Rolle in der Seuchenprävention spielt: „Je früher die Afrikanische Schweinepest erkannt wird, desto größer sind die Chancen, einen möglichen Ausbruch der Seuche in unserem Schwarzwildbestand erfolgreich zu bekämpfen. Dabei spielt die Suche nach verendeten Wildschweinen eine zentrale Rolle. Deshalb stärken wir als eine erste Maßnahme jetzt die Früherkennung.“

Seit Anfang 2018 wurde Jägern in Brandenburg eine Aufwandspauschale in Höhe von 30 Euro bezahlt, wenn sie tot aufgefundene Wildschweine melden und beproben. Diese Pauschale wird nun auf 50 Euro erhöht. Zudem hat das Land Brandenburg Anfang diesen Jahres eine Erlegungsprämie für Schwarzwild erlassen. PM/HR


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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