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Angeblich noch erhebliche Änderungen geplant

Müssen wohl nochmals miteinander reden: Die Fraktionvorsitzenden Reiner Priggen (Grüne, l.) und Norbert Römer (SPD). Foto: Bernd Schälte/ Landtag NRW © Bernd Schälte/ Landtag NRW

Diese Hoffnung nähren nach Ansicht des Verbandes die Einlassungen von zwei Spitzenpolitikern der Sozialdemokraten beim politischen Aschermittwoch in Schwerte. In einer Aussendung des LJV heißt es dazu: „Der jetzige Entwurf wird ganz sicher nicht Gesetz werden“, zitiert Dr. Hermann Hallermann den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Norbert Römer. Der Vizepräsident des Landesjagdverbandes und des Deutschen Jagdverbandes war mit dem Mehrheitsführer der Düsseldorfer Regierungskoalition und dem nordrhein-westfälischen SPD-Generalsekretär André Stinka am Mittwoch (18. Februar) in Schwerte zusammengetroffen.“
Bei dem Gespräch haben die Verbandsvertreter offenbar den Eindruck gewonnen, dass die SPD einen fairen Kompromiss zwischen den Interessengruppen anstrebe. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Das Gesetz werde kein ökologisches, sondern ein modernes Jagdgesetz werden, versicherten die beiden führenden Sozialdemokraten.“
Nach Ansicht des Landesjagdverbandes kommt es jetzt darauf an, diese Änderungen durch fortgesetzte Protestaktionen tatsächlich durchzusetzen. Für den 18. März haben der LJV und seine neun Partnerverbände des ländlichen Raums daher unter dem Motto „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ zu einer Großdemonstration vor dem Düsseldorfer Landtag aufgerufen.

PM/JMB