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Aktivisten fordernsofortigen Einschlagstopp

Martin Kaiser, Leiter internationale Klimapolitik bei Greenpeace, Sara Westerhaus, stellvertretende Pressesprecherin und Greenpeace-Expertin für Wälder und Artenvielfalt, Gesche Jürgens. Foto: BS © BS

Daher fand am 23. Februar in München eine Pressekonferenz der Umweltaktivisten mit dem Thema "Zerstörung alter Buchenwälder in Bayern" statt.
Jetzt fordert Greenpeace, dass generell 140-jährige Bäume im Spessart aufgrund ihrer Seltenheit aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen werden. Durch die Aufzeichnung vermutlicher Verstöße sowie durch einen Appell an die Vorbildfunktion will man ein wirtschaftsorientiertes Unternehmen wie die BaySF zu einem sofortigen Einschlagstopps der weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannten und mit Höchstpreisen dotierten Spessart-Buche bewegen. Philipp Bahnmüller, Pressesprecher der BaySF, der ebenfalls anwesend war, spricht von einer "ideologisierten und übertriebenen Skandalisierung". "Bei den gezeigten Bildern handelt es sich um normale waldbauliche Maßnahmen", so Bahnmüller gegenüber der Redaktion. Dennoch wolle man jeden einzelnen Vorwurf sorgsam prüfen.
Von einem vor rund drei Wochen eingerichteten "Wald-Protest-Camp" koordiniert Greenpeace Aufnahme-Aktionen, bei denen jeden Tag Bäume und Bestände digitalisiert werden. Bisher wurden zirka 1.000 Hektar Wald aufgenommen. Das Ziel sind 15.000 Hektar. Die Frage nach den Kosten des Projekts konnte keiner der Umweltschützer beantworten. BS

Einen Filmbeitrag zur Pressekonferenz finden Sie hier.