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Aggressive Bärin erschossen

In Trentino leben derzeit etwa 50 Braunbären (Symbolbild). © Pixabay.com

In Trentino leben derzeit etwa 50 Braunbären (Symbolbild).


Am 22. Juli hatte eine Bärin in der Region Trentino in Norditalien einen Spaziergänger angegriffen und verletzt. Bereits 2015 hatte sie einen Jogger und seinen Hund attackiert. Obwohl unklar ist, ob die Opfer eine Teilschuld an den Unfällen getragen hatten, wurde Mrs. Petz als potentiell gefährlich eingestuft. Die Behörden erklärten Ende Juli, dass die Bärin gefangen und umgesiedelt werden sollte.

Nun gab die Provinz bekannt, dass das Tier erlegt wurde. Die Tageszeitung „Alto Adige“ erklärt, dass Forstbeamte sie aufgespürt und zur Strecke gebracht hätten. Tierschützer sollen laut „stol.it“ ein Tötungsverbot für den Bären gefordert haben. Landeshauptmann Ugo Rossi erklärte in einem Videointerview jedoch, dass unter den gegebenen Umständen eine Erlegung gerechtfertigt sei. Trotzdem wolle man das Bärenprojekt weiterführen. Die Sicherheit des Menschen stehe allerdings im Vordergrund.

Bereits der zweite Fall

Bereits 2014 war versucht worden, einen Problembären umzusiedeln. Die Bärin „Daniza“ wurde dabei allerdings versehentlich durch eine Überdosis an Narkosemittel getötet. Auch damals hatte es heftige Proteste und wilde Spekulationen von Tierschützern gegeben. PM/SBA


Redaktion jagderleben Tagesaktuell, multimedial, fachlich kompetent – jagderleben.de versorgt täglich Jägerinnen und Jäger im deutschsprachigen Raum mit Neuigkeiten rund um die Themen Jagd und Natur.
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