+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.850 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 30.11.2021) +++
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Afrikanische Schweinepest: Weiterer Fall in Hausschweinehaltung

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Kathrin Führes
am
Montag, 19.07.2021 - 10:16
Schwein-liegt-im-Stroh © Bits and Splits - stock.adobe.com
In einer weiteren Kleinsthaltung wurde nun die Afrikanische Schweinepest bei einem Hausschwein nachgewiesen.

In einem weiteren landwirtschaftlichen Betrieb in Brandenburg hat es einen positiven Fund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gegeben. Wie das Verbraucherschutzministerium Brandenburg berichtet, sei die Tierseuche in einem Kleinstbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen worden. Bei dem Bestand handelt es sich nach Ministeriumsangaben um einen Kleinstbestand mit vier Mastschweinen, wovon zwei bereits verendet waren. Die Tiere seien zuvor im Stall gehalten worden.

Betrieb liegt in bisheriger Sperrzone

Unklar sei, wie sich die Schweine mit der ASP infizieren konnten. Man habe Ermittlungen dazu eingeleitet. Das Veterinäramt werde dabei von der Task-Force des Landes und Spezialisten des FLI unterstützt, so das Verbraucherschutzministerium. Auch dieser Betrieb befindet sich in der bisherigen Sperrzone.

Vergangenen Donnerstag war zunächst der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in zwei anderen Betrieben in Brandenburg bekannt geworden. Dabei handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen Bio-Betrieb mit 200 Mastschweinen sowie einer Kleinsthaltung mit zwei Schweinen. Auch dort ist der Weg des Infektionseintrages bislang noch unbekannt.


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