+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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Afrikanische Schweinepest: Neuer Fund außerhalb erster Kernzone

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 30.10.2020 - 14:18
Wildschein-schlafend © Horváth Botond - stock.adobe.com
Im Landkreis Oder-Spree wurde ein infiziertes Wildschwein außerhalb der Kernzone gefunden.

Die Afrikanische Schweinepest wurde außerhalb des ersten Kerngebiets bei einem toten Wildschwein nachgewiesen. Wie das Gesundheitsministerium in Brandenburg berichtet, wurde das Stück Fallwild am 26. Oktober bei Klein Briesen (Stadt Friedland/ Landkreis Oder-Spree) gefunden. Das Friedrich-Löffler-Institut bestätigte den Fall. Der Fundort liegt jedoch noch innerhalb des bereits bestehenden gefährdeten Gebiets im Landkreis Oder-Spree.

Die Leiterin des ASP-Krisenstabs, Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer sagt dazu: „Mit diesem Fund ergibt sich eine neue Lage, auf die wir nun sofort reagieren. Die Restriktionszonen werden entsprechend angepasst und erweitert. Bei der schnellen und gezielten Fallwildsuche in der Umgebung des Fundorts unterstützt die Bundeswehr. Um den Fundort wird ein neues Kerngebiet ausgewiesen und zunächst mit einem Elektrozaun eingezäunt, der später durch einen festen Zaun ersetzt wird."

Insgesamt gibt es in Deutschland nun 114 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest.


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