+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.205 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 24.9.2021) +++
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Afrikanische Schweinepest: Neuer Ausbruch gemeldet

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Donnerstag, 29.07.2021 - 11:16
ASP-Strassenschild © Ronald Rampsch - stock.adobe.com
Nun wurde in einem sechsten Landkreis in Brandenburg ein ASP-Ausbruch nachgewiesen.

Am Dienstag wurde der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Barnim bestätigt. Wie das Verbraucherschutzministerim Brandenburg erklärt, sei die ASP bei einer Überläuferbache, die als Fallwild auf dem Gebiet der Gemeinde Lunow-Stolzenhagen, nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt, am 25. Juli 2021 gefunden worden war, sowie drei Frischlinge, die in unmittelbarer Nähe am selben Tag krank erlegt wurden, nachgewiesen.

Schutzzone soll entsprechend angepasst werden

Der Fundort im Landkreis Barnim liegt nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. „Das Land Brandenburg wird im Fall Barnim die bestehende Schutzzone und Schutzmaßnahmen entsprechend anpassen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern“, so das Bundeslandwirtschaftsministerium.

Brandenburg hatte bereits entlang der gesamten Landesgrenze zu Polen eine feste Wildschweinbarriere zum Schutz vor der ASP errichtet. Ende Juni wurde außerdem die Errichtung eines ASP-Schutzkorridors beschlossen. Die Baumaßnahmen des 2. Zaunes haben bereits begonnen, unter anderem auch im Landkreis Barnim, so das Verbraucherschutzministerium.


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