+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.885 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 16.5.2022) +++
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Afrikanische Schweinepest: Neue Funde außerhalb der Kernzone

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 15.04.2022 - 12:10
Ueberreste-Wildschwein © Hubert - stock.adobe.com
Die Überreste von drei Wildschweinen wurden außerhalb der Kernzone gefunden (Symbolbild).

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) wurden zwei neue ASP-Funde gemeldet. Wie der „NDR“ berichtet, seien die beiden Wildschweine Ende vergangener Woche außerhalb des Kerngebiets gefunden worden. Laut des Friedrich-Loeffler-Instituts handelt es sich dabei um eine Bache sowie um einen Überläufer. Die Fundorte sollen in der Gemarkung Ziegendorf, südlich der A24, liegen.

Beim Einsatz von ASP-Suchhunden hatte man vergangene Woche die Überreste von drei Sauen gefunden, zwei wurden nun positiv auf die Afrikanische Schweinepest untersucht, bei dem dritten Fund steht das Ergebnis noch aus. Durch die neuen Fundorte sollen nun das Kerngebiet entsprechend angepasst und mit einem Zaun versehen werden.

Pürzelprämie eingestellt

Um die Afrikanische Schweinepest bekämpfen zu können, hatte Mecklenburg-Vorpommern eine „Pürzelprämie“ in Höhe von 50 Euro eingeführt. Insgesamt seien dadurch rund 8,5 Millionen Euro an die Jäger ausgezahlt worden. Im vergangenen Jagdjahr konnten in Mecklenburg-Vorpommern knapp 107.000 Schwarzkittel erlegt werden. Backhaus hatte anfangs an der Wirksamkeit der Abschussprämie gezweifelt, so die „Faz“. Die Prämie haben jedoch den erhofften Effekt gebracht. Aus Kostengründen hatte man die Prämie jedoch für das gesamte Bundesland eingestellt. Mittlerweile wird die Aufwandsentschädigung nur noch in halber Höhe in den amtlich festgelegten Restriktionsgebieten gewährt.

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