+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.231 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.1.2022) +++
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Afrikanische Schweinepest: Minister bedankt sich bei Jägern

Jaeger-auf-Drueckjagd © Bergringfoto - stock.adobe.com
Die Jägerschaft leistet einen wertvollen Teil bei der Eindämmung der ASP.

Nach Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern lobt Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Jäger für ihren Einsatz. „Die Jägerschaft beteiligt sich in vorbildlicher Weise an der Fallwildsuche in den Revieren und liefert reichlich Probenmaterial an das zuständige Labor im Land. So können wir bisher davon ausgehen, dass das Seuchengeschehen unter Kontrolle ist“, so Backhaus.

Allein in den ersten zehn Tagen des Dezembers seien ebenso viele Proben von Schwarzwild untersucht worden, wie im ganzen November. Backhaus kritisiert aber auch, dass es in den vergangenen Tagen zu Engpässen bei der Versorgung der Jägerschaft mit den notwendigen Proberöhrchen gekommen sei. Ursache sei dafür die Personalknappheit bei einem Paketdienst gewesen.

Reduktion des Wildschweinbestandes als zentraler Faktor

In einer Videokonferenz haben sich auch die Staatssekretäre der ASP-betroffenen Bundesländer mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium ausgetauscht und über die aktuelle Situation berichtet. Die neue Staatssekretärin des BMEL, Silvia Bender, betonte dabei, dass die Afrikanische Schweinepest „nicht über Nacht verschwinden“ werde. Um die ASP zu bekämpfen, sei die starke Reduktion des Wildschweinbestandes der zentrale Faktor, so Bender. Gemeinsam mit den Ländern wolle man dazu eine Strategie erarbeiten und im engen Schulterschluss vorgehen. Till Backhaus lobte in einer Pressemitteilung, dass der Bund nun endlich mehr Verantwortung übernehmen will. So habe das BMEL zugesagt, auch auf andere Ressorts zuzugehen, um über Zäunungsmaßnahmen entlang von Autobahnen, Eisenbahnstrecken und Bundeswasserstraßen zu sprechen. Ebenfalls würde über die Einzäunung der Truppenübungsplätze nachgedacht werden.


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