+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.839 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 26.11.2021) +++
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Afrikanische Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern ausgebrochen

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Montag, 15.11.2021 - 21:10
Hausschwein im Stall © IMAGO / Westend61
In einem Mastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen.

Im Landkreis Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) gibt es Fälle von Afrikanischer Schweinepest. Nachdem in einem Mastbetrieb mehrere Schweine verendet sind, hatte das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei erste Proben untersucht. Ein PCR-Test ergab demnach den Verdacht, dass die Tiere sich mit dem ASP-Erreger infiziert haben, so das Umweltministerium. Weitere Untersuchungen durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigten nun den Verdacht, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt.

Drittes Bundesland betroffen

Mit Mecklenburg-Vorpommern trifft es nun das dritte Bundesland in Deutschland. Bislang gab es Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Brandenburg und Sachsen. Dort sind mittlerweile knapp 2.700 Fälle von ASP nachgewiesen worden. Der Großteil davon bei Wildschweinen.

Wie es zum Eintrag der Tierseuche in den Mastbetrieb kam, ist derzeit unbekannt. Das FLI wird nun auch die Ursache zum Eintragsweg des Erregers in den Bestand untersuchen. Die zuständige Behörde vor Ort muss nun anordnen, dass alle Tiere des Bestands getötet und unschädlich beseitigt werden.