+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.11.2020) +++
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Afrikanische Schweinepest: Landkreis stellt neue Erkenntnisse vor

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Donnerstag, 10.09.2020 - 17:09
Schild Afrikanischer Schweinepest © Alexander - stock.adobe.com
Der Brandenburger Landkreis Spree-Neiße hat sich in einer Pressekonferenz zu den konkreten Maßnahmen vor Ort geäußert.

Nach der Bestätigung des ersten ASP-Falls in Deutschland und der Konkretisierung der Maßnahmen, äußerte sich auch einer der beiden betroffenen Landkreise im Zuge einer Pressekonferenz. Der Landrat sowie ein Amtsveterinär des Landkreises Spree-Neiße erklärten die genaueren Umstände. Demnach wurde bereits am vergangenen Freitag auf einem abgeernteten Maisacker der Kadaver des mit dem Virus der Afrikanischen Schweinepest infizierten Stücks Schwarzwild gefunden.

Am Montag wurde dies den Behörden gemeldet und eine Beprobung angeordnet. Bei der Pressekonferenz betonte man, dass der Jäger alles richtig gemacht habe. Das positive Ergebnis habe das Landeslabor am gestrigen Mittwoch gegen 15.00 Uhr dem Landkreis mitgeteilt.

Der Landkreis bereite eine Allgemeinverfügung vor und sammle im Moment das benötigte Material. Zudem ist man dabei ein Team geeigneter Personen, die die Maßnahmen unterstützen können, zusammenzustellen. Am Montag wolle man mit dem Zaunbau in der Kernzone beginnen.

Laut einem auf der Pressekonferenz anwesenden Journalisten sei das Stück bereits seit zwei Wochen verendet. Dies hätte der Finder gegenüber ihm angegeben und da dieser schließlich Jäger sei, könne er das einschätzen.

Der Landkreis Spree-Neiße rückte bereits im Juli in den Fokus beim Thema Afrikanische Schweinepest. Dort sollte der an der deutsch-polnischen Grenze errichtete Zaun verstärkt werden. Auch der Fund eines toten infizierten Wildschweines im Januar ist nur wenige Kilometer von den betroffenen Landkreisen entfernt.


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