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Afrikanische Schweinepest: Julia Klöckner bestätigt ASP-Fall

Hannah Reutter. © Hannah Reutter
Hannah Reutter
am
Donnerstag, 10.09.2020 - 10:03
Wildschwein im hohen Gras © Erich Marek
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner äußerte sich heute auf einer Pressekonferenz zu dem ASP-Verdachtsfall in Brandenburg.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft (BMEL) hat in einer Sonderpressekonferenz bekannt gegeben, dass der gefundene Wildschweinkadaver in Brandenburg auch vom Friedrich-Löffler-Institut positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet wurde. 

Bundesministerin Julia Klöckner betonte, dass die Bundesregierung sich seit längerem mit dem Thema beschäftigt und darüber informiert. Folgende Maßnahmen seien auf Grund des Ausbruchs laut Klöckner nun möglich:

  • Einschränkung des Personen und Fahrzeugsverkehrs innerhalb bestimmter Gebiete,
  • Absperrung eines bestimmten Gebietes
  • Beschränkung/Verbote der Jagd
  • Beschränkung/Verbote bei der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen
  • Anlegen von Jagdschneisen und verstärkte Fallwildsuche
  • Beauftragung von Berufsjägern und Förstern

Welche hausschweinhaltenden Betriebe davon betroffen sind, ist bislang unklar.

Es greifen nun die Vorgaben der nationalen Schweinepestverordnung.

Die angesprochene Schweinepestverordnung finden Sie hier:

Das BMEL wird den zentralen Krisenstab "Tierseuchen" aktivieren. Dabei seien die Länder miteinbezogen. Das BMEL sei fortlaufend in engem Kontakt mit allen Beteiligten. Das Land Brandenburg hat für 12.00 Uhr eine Pressekonferenz angesetzt.

Alle drei beim FLI eingereichten Proben des gefundenen Stücks seien positiv, so der Präsident des FLI. Der gefundene Kadaver war bereits stark verwest.


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