Home News Afrikanische Schweinepest jetzt in Belgien

Afrikanische Schweinepest jetzt in Belgien

Der Gesetzgeber bereitet sich auf den Ausbruch der Schweinepest vor (Symbolbild).


Nach Angaben der belgischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (AFSCA) wurde der Erreger bei zwei Wildschweinen in der Gemeinde Etalle in der Provinz Luxemburg nachgewiesen. Die Behörden in Wallonien wurden angewiesen, die erforderlichen Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Die AFSCA betonte, dass von der ASP bisher keine Nutztierbestände in Belgien betroffen seien. Zudem hob die Behörde hervor, dass das Virus für den Menschen ungefährlich ist.

Bundeslandwirtschaftsministerium äußert sich

Das Bundeslandwirtschaftsministerium steht im Austausch mit den belgischen Behörden und der EU-Kommission. Ministerin Julia Klöckner erklärte: „Die neue Situation nehme ich sehr ernst. Die Afrikanische Schweinepest stellt seit längerem auch für Deutschland eine Bedrohung dar und unsere Vorbereitungen für den Krisenfall laufen." Ein im Juni auf den Weg gebrachtes Gesetz, mit dem die bestehenden Bekämpfungsmaßnahmen ergänzt werden sollen, stehe kurz vor dem Abschluss, teilte Klöckner mit.

Das Ressort wies erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben hin und auf die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung. Zudem werden die Jagdausübungsberechtigten aufgefordert, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörde anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen. Norbert Lehmann, agrarheute


Redaktion jagderleben Tagesaktuell, multimedial, fachlich kompetent – jagderleben.de versorgt täglich Jägerinnen und Jäger im deutschsprachigen Raum mit Neuigkeiten rund um die Themen Jagd und Natur.
Thumbnail