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AfD will tagaktives Wild


Die Rechtspopulisten wollen den „Erlass des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Vorbildlichkeit von Jagdausübung und Hege in den Verwaltungsjagdbezirken des Freistaates“ ändern. Sie begründen ihren Vorstoß damit, dass zur flächendeckenden Umsetzung des naturnahen Waldumbaus waldbiologisch verträglich Schalenwilddichten geschaffen werden müssen. Dafür brauche es eine „qualitative Besucherlenkung, jagdliche Ruhezonen sowie störungsarme Jagden“. Zeitgleich sollen äsungsverbessernde Maßnahmen und längere Schonzeiten das Wild, vornehmlich Reh- und Rotwild, wieder „sichtbar“ machen. Dazu schlägt die AfD eine Jagdzeit für Rotwild aller Altersklassen vom 15. August bis zum 31. Dezember vor (akutell 1.8. bis 31.1.). Schmalspießer und –tiere dürften zusätzlich im Juni bejagt werden. Um mehr „Ruhe“ zu bekommen, solle man das Ende der Jagdzeit fürs Rehwild an die des Rotwildes anpassen. Das heißt: Schmalrehe frei vom 1. Mai bis 31. Dezember (aktuell 16.4. bis 31.1.), Böcke vom 1. Mai bis 31. Oktober (aktuell 16.4. bis 31.1.), Ricken und Kitze vom 15. September bis 31. Dezember (aktuell 1.8. bis 31.1.). Damit vermeide man den mitunter für das Stoffwechseltief schädlichen Jagddruck und verringere das Risiko von Schäl- und Verbissschäden in der nahrungsknappen Zeit.
BS

Den Antrag im Wortlaut finden Sie hier.