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Achtung, Jäger und Bauern!

Zwar ist das Risiko relativ gering, dennoch können sich Hunde bei infizierten Sauen anstecken. Foto: Matthias Meyer


Deswegen warnt nun das Veterinäramt des Landratsamtes alle Hausschwein haltende Landwirte, jeglichen Kontakt ihrer Tiere zu Schwarzwild sicher zu verhindern. Dazu gehöre auch die kritische Bewertung der Verfütterung von möglicherweise mit Ausscheidungen der Wildschweine belastetem Grünfutter, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.
Gleichzeitig rufen die Amtstierärzte die Jägerinnen und Jäger auf, durch jagdliche Maßnahmen den Bestand der Schwarzkittel deutlich zu dezimieren und so den Infektionsdruck innerhalb der Bestände zu verringern. Auch sollen verstärkt Blutproben von erlegten Sauen eingesendet werden, damit die Verbreitung des Tierseuchenerregers eingeschätzt werden könne.
Hundeführer müssen nicht in Panik verfallen. Sie sollten aber darauf achten, dass ihre Vierbeiner keinen Aufbruch, Schweiß oder Wildbret frisch erlegter Stücke aufnehmen. Für Menschen ist der Herpesvirus jedoch ungefährlich.
BS