Home News Absturz in den Alpen: Retter finden Gams statt Bergsteiger

Absturz in den Alpen: Retter finden Gams statt Bergsteiger

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 02.06.2020 - 11:42
Bergrettung-Hubschrauber © Wolfgang Zwanzger - stock.adobe.com
Mit einem Rettungshubschrauber wurde nach dem verunfallten Bergsteiger gesucht.

Eine Frau alarmierte am Samstagvormittag den Notruf. Sie hatte beobachtet, wie unmittelbar auf der Ostseite des Ristfeuchthorn (Bayern) ein Felsbrocken „und irgendetwas mit Beinen“ über den Steilhang nach unten gestürzt war, so das Bayerische Rote Kreuz in einer Pressemitteilung. Da die Vermutung eines abgestürzten Bergsteigers nahe lag, begaben sich die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger sowie die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers auf die Suche.

Retter fanden Gamskitz

Der Rettungshubschrauber konnte aus der Luft jedoch weder den vermeintlichen Steinschlag, noch einen verunglückten Bergsteiger finden. Daher stiegen Einsatzkräfte der Bergwacht zu Fuß zur Unglücksstelle auf, so das BRK weiter. An der von der Frau beschriebenen Stelle, konnte dann das Opfer gefunden werden. Entgegen der Befürchtungen handelte es sich jedoch nicht um eine abgestürzte Person. An der Stelle lag ein rund zwei Wochen altes, totes Gamskitz, welches durch oder mit dem Steinschlag abgestürzt war. Die Retter informierten daraufhin den zuständigen Jäger und beendeten damit die weitere Suche.


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