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Abschussprämie für Rehwild

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Mittwoch, 23.05.2012 - 19:38
Der Gemeindeverwaltung ein Dorn im Auge: verbeissendes Rehwild. Foto: Helmut Fladenhofer © Helmut Fladenhofer
Der Gemeindeverwaltung ein Dorn im Auge: verbeissendes Rehwild. Foto: Helmut Fladenhofer

Die Gemeinde Wackersberg bei Bad Tölz versucht seit etwa zehn Jahren auf einer kleinen Fläche Naturverjüngung aufkommen zu lassen. Da das aber bisher misslang, greift man jetzt zur „Brechstange“.
Eine Abschussprämie wurde eingeführt, oder besser: eine „Naturverjüngungs-Prämie“. Die sollen nämlich die Jagdausübungsberechtigten erhalten, wenn sie es schaffen, dass die jungen Bäume aus dem Äser wachsen. Ganz nach dem viel diskutierten Grundsatz „Wald vor Wild“. Nach Angaben des Bürgermeisters Alois Bauer gegenüber dem Münchner Merkur seien die Jäger bemüht, mehr Rehe zu schießen. Neben der Prämien-Auslobung soll in nächster Zeit noch ein sogenanntes Weisergatter aufgestellt werden. Damit soll auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern beobachtet werden, wie sich die Flora ohne Wild entwickeln würde.
BS