+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.231 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 25.1.2022) +++
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Abschussplan-Erfüllung: Jagdzeit auf Schalenwild wird verlängert

Kathrin Führes © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Freitag, 31.12.2021 - 16:14
Rehwild-im-Winter © Sabine Grahneis - stock.adobe.com
Auch Rehwild darf in den ASP-Gebieten bis zum 31. Januar bejagt werden.

In den ASP-Gebieten in Brandenburg wird die Jagdzeit auf Schalenwild bis zum 31. Januar verlängert. Das gab nun das zuständige Landwirtschaftsministerium bekannt. Aufgrund des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im September 2020 und deren weitere Verbreitung herrschte in vielen Jagdbezirken in den östlichen und südöstlichen Landkreisen Brandenburgs ein generelles Jagdverbot beziehungsweise ein Verbot von Drückjagden, daher seien die Abschusspläne in den betroffenen Gebieten oftmals nicht erfüllt worden, so das Ministerium. Mit einer Allgemeinverfügung wurde daher nun die Jagdzeit um zwei Wochen verlängert und Schalenwild darf dort bis zum 31. Januar bejagt werden. Die Regelung gilt auch für Rehwild, welches in Brandenburg ohne Abschussplan bejagt wird, heißt es weiter in einer Pressemitteilung.

Abschussplanerfüllung wichtig für Waldumbau

„Nur mit der regelmäßigen Erfüllung der Abschusspläne kann die langfristige Gesunderhaltung des Wildbestandes gewährleistet werden und sich ein Gleichgewicht zwischen Wildbestand und den Bedürfnissen der Land- und Forstwirtschaft einstellen. Auch der natürliche Waldumbau kann nur gelingen, wenn die neue Waldgeneration nicht durch überhöhte Populationen an pflanzenfressenden Wildtieren, wie Reh, Rot- und Damwild, am Aufwuchs gehindert wird“, begründet das Ministerium die Entscheidung.


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