+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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Abgabeprämie: Bis zu 50 Euro für nicht verwertbares Wild

Wildschwein-erlegt-Anhaenger © roberto - stock.adobe.com
Für nicht verwertbares Wild bekommen die Jäger in Brandenburg Geld.

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest will Brandenburg für die Jäger weitere finanzielle Anreize schaffen. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt, wird aber heute auch erlegtes und nicht vermarktungsfähiges Schwarzwild angenommen. Für Wildschweine mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm wird eine Abgabeprämie in Höhe von 30 Euro gezahlt. Für Schwarzkittel ab 30 Kilogramm 50 Euro. Das Wild werde dann beprobt und anschließend unschädlich entsorgt. Die Landkreise haben dafür spezielle Sammelstellen eingerichtet.

Erlegungsprämie wird zudem an Jäger ausgezahlt

„Um die Afrikanische Schweinepest einzudämmen, müssen die Wildschweinbestände weiter reduziert werden,“ so das Landwirtschaftsministerium. Neben der Abgabeprämie erhalten die Jäger zusätzlich weiterhin die Erlegungsprämie in Höhe von 50 Euro. Mit der Abgabeprämie soll auch für die Restriktionszonen ein Anreiz zur Schwarzwildbejagung geschaffen werden. „In den ASP-Restriktionszonen, in denen die Jagd weiterhin erlaubt und erforderlich ist, ist es aus seuchenhygienischen Gründen erschwert und aufwändig, Wildschweinfleisch zu vermarkten. Damit die Wildschweinpopulation dennoch sinkt, finanziert das Landwirtschaftsministerium die Abgabeprämie. Sobald die Jagd in den gefährdeten Gebieten freigegeben wird, können auch Wildschweine aus diesen Bereichen (außer weiße Zonen) abgegeben werden. Zurzeit ist die Jagd im gefährdeten Gebiet jedoch noch untersagt,“ so das Ministerium.


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