+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 1.737 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 30.7.2021) +++
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590 tote Vögel: Vogelgrippe breitet sich aus

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 07.11.2020 - 06:47
Vogelgrippe-Warnschild © BRAMSIEPE
Es werden immer mehr infizierte Vögel gefunden.

Nachdem vor einigen Tagen der Ausbruch der Vogelgrippe bekannt wurde, breitet sich die Tierseuche deutlich aus. Wie das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein am Donnerstag mitteilte, wurden allein in den letzten 24 Stunden rund 590 verendete Wildvögel an der Westküste gefunden. Neben den bereits betroffenen Kreisen Nordfriesland sowie Dithmarschen, wurde auch erstmals eine infizierte Wildgans im Kreis Rendsburg-Eckernförde nachgewiesen. Zudem gab es einen Fall in einer Geflügelhaltung in Nordfriesland.

Die betroffene Haltung auf der Hallig Oland besteht aus 57 Hühnern, von denen innerhalb kurzer Zeit acht Tiere verstarben. „Alle Tiere der Geflügelhaltung werden gemäß Geflügelpest-Verordnung getötet und fachgerecht entsorgt,“ so das Ministerium.

Kranke Stockente in Niedersachsen erlegt

Auch in Niedersachsen gab es nun einen Nachweis der Geflügelpest. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, wurde bei einer, im Landkreis Cuxhaven, geschossenen Stockente das hochansteckende Geflügelpest-Virus vom Subtyp H5 nachgewiesen. Auch eine weitere Wildente wurde positiv getestet.

FLI bewertet Situation als hoch-dynamisch

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bewertet die aktuelle Situation als hoch-dynamisch. Derzeit werden vermehrt Totfunde gesichtet und stichprobenartig getestet, die Zahl HPAIV H5-positiv getesteter Vögel steigt täglich an. Mit weiteren Fällen bei Wildvögeln ist zu rechnen, entsprechend ist das Risiko für Einträge in Hausgeflügelbestände weiterhin hoch, so das FLI.


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