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5.000 Euro je Fotofalle

Einfach und Effektiv: Doch diese Art der Wildbeobachtung wird immer mehr Jägern erschwert. Foto: SE © SE

Nach Auffassung Wagners ist der Einsatz von Wildkameras datenschutzrechtlich unzulässig. Waldbesucher, wie Spaziergänger und Pilzsammler, müssen sich laut ihm im Wald bewegen können, ohne dabei das Gefühl zu haben, "beobachtet" zu werden. Das Interesse der Jägerinnen und Jäger stehe dem nach. „Wir werden uns an die bekannten Besitzer der Wildkameras wenden und eine Untersagungsverfügung zustellen. Die wird mit einer Bußgeldandrohung verbunden sein“, sagte Wagner in einem Interview des „Südwestrundfunks“. Bei einem Verstoß werde man mit einer Strafe von 5.000 Euro und mehr je Kamera rechnen müssen.
Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) reagierte im Gespräch mit jagderleben empört auf die Aussagen des Datenschützers. "Unser Meinung nach ist ein Pauschalverbot rechtswidrig", so Günther Diether Klein, Pressesprecher des LJV. "Wenn es hart auf hart kommt", werde die Jägerschaft auch vor einem Muster-Prozess nicht zurückschrecken.
BS


Das Interview mit dem Datenschutzbeauftragten finden Sie hier.